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10.04.2017 - Ortsdurchfahrt Nidau: Gemeinderat begrüsst Neugestaltung

Die geplante Neugestaltung der Hauptstrasse bringt nach Ansicht des Gemeinderates zahlreiche Vorteile für die Nidauer Altstadt. Bei einem Scheitern des Projekts müsste der Kanton Parkplätze im Stedtli aufheben.

 

Die Verkehrssicherheit im Stedtli ist heute gemäss Abklärungen kantonaler Fachstellen ungenügend. Hauptgründe dafür sind die breite Fahrbahn und die ungünstige Anordnung der Parkplätze. Diese befinden sich direkt neben der Fahrbahn und zu nahe bei den Fussgängerstreifen. Parkierte Autos schränken so die Sicht auf Fussgänger ein, welche die Strasse überqueren. Zudem gefährden Automobilisten beim Aussteigen aus dem parkierten Wagen die Velofahrer.

 

Der Kanton als Eigentümer der Hauptstrasse muss deshalb zwingend Massnahmen ergreifen. Die einfachste und für den Kanton billigste Lösung bestünde darin, sämtliche Parkplätze aufzuheben, welche die Sicht behindern und die Verkehrssicherheit gefährden. Erfreulicherweise setzt der Kanton auf eine Lösung, bei der keine Parkplätze aufgehoben werden müssen. Er will die Ortsdurchfahrt im Bereich der Altstadt ab 2020 neu gestalten. Nach intensiven Vorabklärungen unter Mitwirkung einer Nidauer Begleitgruppe (unter anderem mit Vertretern der Gewerbe- und Restaurationsbetriebe) hat er kürzlich ein Betriebs- und Gestaltungskonzept vorgestellt. Die Bevölkerung konnte sich im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung vom 6. März bis am 4. April dazu äussern.

 

Der Gemeinderat hat gegenüber dem Tiefbauamt des Kantons Bern ebenfalls Stellung zum Projekt bezogen. Er beurteilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h grundsätzlich positiv. Diese Massnahme muss jedoch zwingend in Koordination mit den angrenzenden Verkehrsflächen erfolgen. In einer ersten Versuchsphase könnte im Zentrumsbereich auf Fussgängerstreifen verzichtet werden, der Aspekt der Schulwegsicherheit ist dabei aber zu berücksichtigen. Die neuen Bushaltestellen bei der UBS und der BEKB beurteilt der Gemeinderat ebenfalls als positiv.

 

Alle diese Massnahmen und die Anordnung der Parkplätze in grösserem Abstand zur Fahrbahn verstetigen das Verkehrsgeschehen und verbessern die Verkehrssicherheit. Davon profitieren insbesondere die Fussgängerinnen und Fussgänger sowie die Velofahrer und Velofahrerinnen. Die Reduzierung der Fahrbahnbreite und die Vergrösserung der Fussgängerflächen attraktivieren zudem nach Ansicht des Gemeinderates die Altstadt und verbessern die Bedingungen für die Geschäfte, die Restaurants und die Anwohner. Dass die Anzahl Parkplätze gleich bleibt, ist für den Gemeinderat eine weitere Stärke des Konzepts, das sich in Zukunft an veränderte Bedürfnisse flexibel anpassen lässt.

 

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